Winter/Frühling 2026
Samstag, 19. September 2026, 20.30 Uhr
Geht’s noch? Es geht. Die Aufräum-Weltmeisterschaft ist voll im Gang. Alle wollen eine Ordnung, aber nicht alle die gleiche. Wir machen eine Pause und stehen am Buffet. Die Auswahl ist riesig. Manuel Stahlberger schöpft sich
einen Teller voll und serviert uns das ganze Durcheinander in kleinen Happen, darunter Poesiealben, Weihnachtsfilme, gebackene Kunst, Lieder aus der
brütenden Hitze und Berichte vom Leben auf fernen Planeten.
Menf freut sich: Gut’ Ding will eben Weile haben – (zu) lange haben wir gewartet, doch jetzt kommt er endlich in die Heimat!
Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Freitag, 2. Oktober 2026, 20.30 Uhr
Ein Stück für alle
In ihrem dritten Soloprogramm schmettert Claire Lieblingslieder, verspielt sich hin und wieder gerne am Klavier und überrascht ihr Publikum mit einer grossen Neuigkeit: Die Berlinerin wird Schweizerin! Beim Umzug stolpert sie über ein Tagebuch ihrer heissgeliebten Oma Fritz. Die Einträge schildern einen erstaunlich lebendigen Alltag im Altersheim und sind eine liebevolle Erinnerung daran, dass es für Schabernack nie zu spät ist.
«Streuselkuchen – ein Stück für alle» ist ein herzerfrischendes Chansonkabarett mitten aus dem Leben über das Neuanfangen und alles, was Heimat werden kann. Frech, fein und vehlerfrei.
Menf schwelgt: typisch Claire – man möchte sie am liebsten immer bei sich haben.
Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Freitag, 16. Oktober 2026, 20.30 Uhr
Wo soll man anfangen? Hiking oder Biking? Rebirthing oder Rebalancing? Völlerei oder Low Carb? Landleben oder Urban Farming? Gleitflieging oder Stubenhocking? Und was war noch gleich Dingolfing? Angebote für die seelische und physische Gesundheit gibt es mehr, als einem lieb sein kann, ein flächendeckendes Wohlfühlbombardement im 24/7-Selbstoptimierungsstress zwischen Carpe-Diem-Terror und Bucketlist-Zwang. Vieles verschwindet ebenso rasch wie Dubaischokolade – wieso sind Flow und Hygge schon wieder out? Wieso geht das alles so schnell? Manche Menschen fangen deswegen an zu kränkeln, die richtige Body-Positivity mag sich nicht einstellen. Sollte man sich denn nicht mit all den Wohlfühltrends auch wohlfühlen?
Wie gut, dass da endlich mal einer aufräumt und aussortiert: Thomas C. Breuer, mit der geballten Erfahrung von über 40 Jahren Kabarett, auf Bühnen und im Radio, in Deutschland und der Schweiz. Herbeiatmen lässt sich das seelische Gleichgewicht leider nicht. Aber wenn schon kränkeln an der Moderne, dann doch bitte schön gesünder – stabil und heiter. Oft hilft es schon, wenn man Probleme einfach auslacht und ihnen zu verstehen gibt: Mich kriegt ihr nicht klein. Alles andere sehen, hören oder lesen Sie unbedingt selbst!
Menf diagnostiziert: Thomas’ neuester Wurf – weitsichtig, treffend, wahr, lustig.
Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Freitag, 23. Oktober 2026, 20.30 Uhr
Eine Achterbahnfahrt durch die Nacht –
Willkommen zu einem traumhaften A cappella-Abend
FOURTASTIC führen Sie durch die Nacht voller Glitzer, charmantem Witz und überraschenden Momenten. Für alle, die sich gerne mit Musik ins Ungewisse (ver)führen lassen. Was als glamouröse Show beginnt, bekommt plötzlich leichte Risse und die Nacht mischt sich ein. FOURTASTIC folgt der Spur zwischen Traum und Wachsein, Glanz und Abgrund, Wirklichkeit und Vorstellung.
Es entsteht eine schillernde Nachtlandschaft aus Stimmen, traumhaften Szenen und überraschenden Wendungen. Musik aus verschiedensten Stilrichtungen in aussergewöhnlichen Arrangements treffen auf poetisch verspielte bis grell schillernde Momente. Es erwartet Sie ein fulminantes Stimmen-Spektakel in den verrücktesten Farben des nächtlichen Spektrums.
Spiel, Gesang, Arrangements:
Daniel Koller, Tiziana Sarro, Balz Aliesch, Sabine Schädler
Menf weiss: wenn diese 4 ein fulminantes Spektakel versprechen, wird es auch eines – love ‘em.
Weltsprache/Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Freitag, 30. Oktober 2026, 20.30 Uhr
Mit ZUGABE! setzt Carlos Martínez einen bewussten Schlusspunkt unter seine aussergewöhnliche Laufbahn als Pantomime. Seit über 40 Jahren erzählt der 1955 in Asturien geborene Künstler Geschichten ohne Worte und zählt zu den bedeutendsten Vertretern seines Fachs. Bis Ende 2027 ist er mit seinem neuen und letzten abendfüllenden Solo-Programm auf Tournee. Mehr als 4’000 Auftritte in 45 Ländern prägen sein Werk. Danach wird er seine berühmte Pantomimen-Maske an den Nagel hängen.
ZUGABE! ist weit mehr als eine Best-of-Show: Es ist eine künstlerische Bilanz, ein poetischer Dank und ein Vermächtnis. Bekannte Stücke verbinden sich mit neuen Szenen, die eigens für diese finale Show entstanden sind. Unter der Regie von Barbara Stoll entstehen mit reduzierter Gestik, feinem Humor und grosser Bildkraft Geschichten über die zentralen Themen des Lebens: Liebe, Freundschaft, Abschied und Hoffnung.
ZUGABE! ist ein Abend des Innehaltens und des Wiedersehens, der nicht nur ein Lebenswerk feiert, sondern auch die zeitlose Kraft der Pantomime spürbar macht.
Menf: Still und leise ist seine grosse Kunst – ein Feuerwerk sein Abschied von den Bühnen dieser Welt!
ohne Worte | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Freitag, 6. November 2026, 20.30 Uhr
Höchst unterhaltsamer Dialog einer Reise mit «Hart auf Hart» – satirisch und vielschichtig. Elisabeth Hart und Rhaban Straumann sind ein mitreissend leidenschaftliches Schauspielduo und liefern grosses Kopfkino mit viel Witz und Tiefgang. Die Bühnenversion ihres zum Reisen verführenden Romans ist feinsinnig, eigenartig und einzigartig.
Ein Geschwisterpaar ist auf Spurensuche, Spuren ihrer Grosseltern, die vor vielen Jahren ebenfalls auf Hoteltour waren; Spuren, denen sie folgen müssen, um an ihre Erbschaft zu gelangen. Mit jedem Hotel lernen sich die Reisenden besser kennen. Enkelin und Enkel pendeln durch die Zeit und entdecken eine neue; sie reisen durch die Schweiz und erleben sie anders. Das macht Appetit auf mehr. Die Frage ist jedoch, bis wann gibt es Frühstück?
Menf empfiehlt: Wer diesen beiden noch nie zugehört hat, sollte dies noch vor dem Frühstück nachholen.
Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Samstag, 14. November 2026, 20.30 Uhr
Der Mann, ein sonderbares Wesen. Es gibt Männer, die fahren Auto; es gibt Männer, die arbeiten im Büro; es gibt Männer, die sammeln allerlei Schrauben in kleinen Schublädchen. Und dann gibt es Valerio Moser, der sich auf Bühnen stellt und sich fragt: «Muss das wirklich so sein? Muss ich jetzt auch Schrauben sammeln?»
Mit «mannomann» stellt Valerio Moser die Frage, was so ein Mann eigentlich ist. Sprachlich virtuos, selbstironisch und mit spürbarer Lust am Denken stolpert er durch Männerwelten. Vom Gespräch über Mechatronik an der Messe für Modelleisenbahnen bis zum fragwürdigen Männercoaching entdeckt er, dass Männlichkeit ein ziemlich wackliges Konstrukt ist. Ist Valerio wirklich ein Mann? Und falls ja: wie viele?
Ein persönliches und vielseitiges Stück, inszeniert mit der unverkennbaren Spielfreude von Poetry-Slam-Europameister Valerio Moser. Beste Unterhaltung und ein paar Gedanken zum Mitnehmen – für Männer und Menschen, die gelegentlich mit Männern zu tun haben.
Regie: Nina Halpern
Menf hält die Zundhölzli bereit: Valerio ist wie eine Tischbombe, die man auf die Bühne stellt und ...
Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Samstag, 21. November 2026, 20.30 Uhr
«Grüezi! Händ sie min Hund gseh?» Ein Hündeler sucht seinen Hund. Und begegnet Menschen. Er ist auf dem Sprung, bleibt aber stehen und kommt ins Gespräch. Über Konsum, Krieg, KI und Kynologie. Über Abfalleimer in Japan und SUVs in der Stadt. Über überflüssige Angebote und ungefragte Meinungen. Denn es ginge doch auch ohne, oder?
Weitere Figuren treten auf den Plan: der Herr am Handy, der Mann mit Migrationshintergrund oder der Lehrer mit seiner Klasse. Auch sie sind auf der Suche. Im Spannungsfeld zwischen Stuhl und Bank, zwischen Natur und Technik probieren sie alle auf ihre Art herauszufinden, wo der Hund begraben liegt. Oder wo die Liebe hinfällt.
In seinem fünften Programm geht Simon Chen raus und setzt seine Figuren dem Hier und Heute aus; kritisch, witzig und bissig. Herrchen geht Gassi. Und lässt von der Leine.
Menf liebt diese rare Mischung: klug UND lustig!
Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Freitag, 27. November 2026, 20.30 Uhr
Was haben Pfarrerkinder und einsame Wölfe in Berlin gemeinsam? Und wie ist der kürzeste Weg vom Krippenspiel zur Liebeskunst? Klavierkabarettistin Caroline Bungeroth enthüllt solche zentralen Fragen des Lebens in Form musikalischer Bekenntnisse – mit Freude am Schabernack und unter ausdrücklicher Verletzung des Beichtgeheimnisses. Frei nach dem Motto: Lieber ‘ne gesunde Verdorbenheit, als ‘ne verdorbene Gesundheit!
Ins Leben gestartet als lockiger Rauschgoldengel entpuppt sich die Berliner Pfarrerstochter auf der Bühne als im besten Sinne un-verschämte moderne Frau, die ihren ganz eigenen Weg sucht und findet. Mit Wortwitz und viel Berliner Charme besingt sie die Alltäglichkeit des Absurden, den Geist der Grossstadt und das Lebensgefühl ihrer Generation: Endlich erwachsen werden – ja! Aber bloss nie vierzig. Mitreissen lassen vom Fluss des Hier und Jetzt. Aber auch die Miete bezahlen können. Also Karriere machen – unbedingt! Aber um Gottes Willen nicht auf Kosten der Selbstverwirklichung. Und wo bitteschön gibt’s eigentlich den richtigen Mann dafür? Das alles bedarf ausführlicher Analyse!
Ein ebenso fesselndes wie himmelschreiend komisches Programm erwartet Sie. Und das alles auf einem wilden Ritt durch musikalische Genres. Vorlauter als Kirchenmusik, alberner als Schlager, poppiger als Operette und fröhlicher als Jazz (ver)führt Caroline Bungeroth durch musikalisches Kabarett, bei dem kein Auge trocken bleibt.
Menf weiss: viel Autobiographisches der äusserst sympathischen Wahl-Bernerin. Versiert und witzig.
Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–
Freitag, 4. Dezember 2026, 20.30 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2026, 20.30 Uhr
Nur alle 50 Jahre wird in Grosshöchstetten das Freilichtspiel «Die Blutbuche» aufgeführt, und jeweils nur an einem einzigen Abend, denn am Ende des Stücks wird der Baum gefällt. Nun ist es wieder soweit, das Theaterfieber erfasst das ganze Dorf.
Doch Regisseurin Frau Gut stösst bald einmal an ihre Grenzen, denn Gemeindepräsident Kellenberger – in der Rolle des Freiheitshelden Wüthrich – lässt sich nichts sagen, die Statisten Hans und Heiri sagen viel, aber immer das Falsche, und Herrn Schön – als Vogt Hünigwald – sagt das Herumreiten auf alten Traditionen ohnehin nichts. Sprich: Alle reiten und reden aneinander vorbei.
Als Schön im wüsten Streit um Deutungsmacht, Freiheit und Demokratie zu einem radikalen Mittel greift, steht plötzlich viel mehr als ein Theaterstück auf dem Spiel. Kann Lettin Agneta die Aufführung retten? Rauft sich das Dorf zusammen? Und was sagt eigentlich der Baum zur ganzen Geschichte? Von Herrn und Frau Meise auf seinen Ästen mal ganz zu schweigen.
Der siebte Streich von schön&gut bringt einmal mehr geistreiche Satire, grenzenlose Fantasie, Wortspiel, Gesang und jede Menge fliegender Rollenwechsel. Und am Ende vielleicht eine ganz neue Geschichte.
Menf, mit geschärftem Blick: In meinen Augen schlicht das Beste im Schweizer Kabarett.
Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Samstag, 12. Dezember 2026, 20.30 Uhr
Die Welt steht Kopf. Ist es möglich, darüber zu lachen, ohne den Kopf dabei auszuschalten? Ist es möglich, sich in Leichtigkeit zu vergessen, ohne Realitätsflucht zu begehen? Es ist! Man erlebe einfach Ulan & Bator. Ihre Antwort auf jegliche Sinnkrise heisst: Undsinn! Bei Sinnkrise: Undsinn!
Nach Wirrklichkeit, Irreparabeln und Zukunst das neue Programm der beiden preisgekrönten Clowns unter den Intellektuellen, den Künstlern unter den Comedians, den Dadaisten unter den Witzbolden. Ein Abend, der Lachmuskeln und Geist gleichermassen anregt.
«Ein wohltuender Mittelfinger in Richtung digitale Wiederverwertbarkeit, ein Konter gegen jede KI, eine verzückende Verbeugung gegenüber dem Geistreichen mit atemraubend anhaltender Wirkung. (ein Fan nach der Show)
So albern wie anspruchsvoll entwerfen die beiden Schauspieler ständig neue Welten (…) (Münchner Abendzeitung)
Menf kann’s kaum erwarten: Viele benennen sie als Erben der Monty Pythons. Ganz mein Humor!
Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Freitag, 18. Dezember 2026, 20.30 Uhr
Drei Frauen – drei Clowns – ein Abend voller Widersprüche und Überraschungen. Schön, stark, mutig… und manchmal gefährlich!
Mit viel Humor, Musik und einer guten Portion Verrücktheit zeigen die drei aussergewöhnlichen Künstlerinnen ein Cabaret der besonderen Art. Poetisch und gleichzeitig komisch, feinfühlig und frech und dabei immer wieder überraschend, leichtfüssig und grotesk.
Sie spielen, singen, tanzen und stolpern durch das Leben – jede auf ihre Weise, und doch passen sie wunderbar
zusammen. Ein Abend für alle, die lachen, staunen und die Kraft der Frauen feiern wollen.
Mit Nina Dimitri, Masha Dimitri, Silvana Gargiulo
Menf lässt die Korken knallen: Was für ein Jahresabschluss!
(Fast) ohne Worte | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–
Liebe Besucherinnen und Besucher
Die Bühne Heimat ist in der Sommerpause. Das gesamte Team wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit. Wir freuen uns auf Sie nach den Sommerferien – am 5. August wird das neue Programm für Herbst/Winter 2026 hier aufgeschaltet.
Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «MitinhaberIn» einer Kleinskunstbühne!
Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch